Es gibt viele Ursachen, die zur Unzufriedenheit am Arbeitsplatz führen. Einige Arbeitnehmer sind überlastet, wieder andere unterfordert. Viele haben ein Problem mit dem Chef, mit zunehmendem Arbeitsdruck oder unprofessionell zusammengestrickten Abläufen. Die obligatorische Sinnesüberflutung durch die neuen Kommunikationsmedien tun den Rest dazu. Viele Arbeitnehmer werden in die Verzweiflung getrieben. Mitarbeiter vermissen den Sinn in ihrer Tätigkeit und die Wertschätzung für ihre geleistete Arbeit. Sollte man sich in einer solchen Situation befinden, kommt oft der Gedanke auf, den Job zu wechseln?
Wie ist die Situation am nächsten Arbeitsplatz? Drucksituationen stehen auch zu erwarten. Gibt es verlässliche Indizien, die erkennen lassen, dass es an der Zeit ist, über eine Neuorientierung nachzudenken? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden ansatzweise auf den Grund gehen.

 

Resümee 2018 / Aussicht 2019

Das Jahr 2018 wird wohl in die Geschichte eingehen mit den bisher schwierigsten Rekrutierungsbedingungen für Unternehmen. Während in der IT- und Finanz Branche zumindest im ersten Halbjahr noch Bewerber verfügbar waren, waren mit Beginn der Sommerferien bis zum Ende des Jahres Bewerber nur noch in homöopathischer Dosis bereit den Arbeitgeber zu wechseln. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dazu gehören

  • die Vollbeschäftigung in Deutschland,
  • ein sicherer Arbeitsplatz,
  • in den meisten Fällen ein zufriedenstellendes Gehalt.

Hinzu kommt, dass die gesuchte Zielgruppe in den letzten Jahren immobiler geworden ist. Während bis vor wenigen Jahren noch ca. 50% der Bewerber eine uneingeschränkte Reisebereitschaft mitbrachten, ist dieser Anteil nach unserer Analyse auf unter 30% gesunken. Bereits im Jahre 2013 hat Mercedes-Benz von Outsourcing, auf ein teilweise Insourcing der definierten Kernkompetenzen umgeschaltet. Da dieser Trend auch bei Mittelstandsunternehmen zu beobachten ist führt dies dazu, dass entsprechende Bewerber bereits im lokalen Umfeld attraktive Arbeitgeber finden, ohne eine Reisebereitschaft mitbringen zu müssen. Durch die vorhandenen lokalen Möglichkeiten, wird das Hiring für Consulting Unternehmen, mit ihrer geforderten Reisebereitschaft, immer schwerer bzw. muss durch entsprechende Kompensation ausgeglichen werden.

 

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Kenntnisse in der Bewerbung: Formulierungen im Lebenslauf

Neben einigen feststehenden Aspekten, wie dem bisherigen Werdegang im Lebenslauf, werden doch auch Informationen über die persönlichen Qualifikationen eines Bewerbers präsentiert. Personaler wollen wissen, was ein Kandidat neben seiner Erfahrung und Ausbildung an Fähigkeiten mitbringt. Doch Kenntnisse in der Bewerbung müssen richtig ausgewählt und formuliert werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Viele Bewerber haben dabei Probleme und schaffen es nicht, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Lebenslauf richtig in Szene zu setzen. So werden die Kenntnisse in der Bewerbung nicht zum eigenen Vorteil eingesetzt, sondern können sogar für Probleme sorgen. Wir erklären, welche Kompetenzen Sie tatsächlich erwähnen sollten und wie Sie diese im Lebenslauf richtig formulieren...
Kenntnisse in der Bewerbung: Welche gehören rein?

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